Abteilungsdirektorin Kommunikation
Susanne Hammans
0231 58444-241
Datum: 8. Juli 2026
Kurzfassung:
Die KD-Bank-Stiftung schüttet 240.000 Euro zur Förderung von Innovationen in Kirche und Diakonie aus. 170.000 Euro davon gehen an 71 Projekte in den Bereichen Lebensbegleitung, Gemeindearbeit, Ehrenamt und Nachhaltigkeit, weitere 70.000 Euro an drei überregional wirksame Leuchtturmprojekte. Seit ihrer Gründung im Jahr 1995 hat die Stiftung mehr als 2.000 Vorhaben mit über vier Millionen Euro gefördert.
Düsseldorf. „Auch in diesem Jahr hat sich die KD-BANK-STIFTUNG einmal mehr als verlässliche Partnerin bei der Förderung von Innovationen und Kreativität in Kirche und Diakonie erwiesen. Seit ihrer Gründung im Jahr 1995 hat sie mehr als 2000 Vorhaben gefördert und dafür mehr als vier Millionen Euro eingesetzt“, berichtet Dr. Thorsten Latzel, Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland und Vorsitzender des Stiftungsvorstands. Die Mittel stammen aus den Erträgen des Stiftungsvermögens, das die 10 Millionen Marke längst überschritten hat, und aus Spenden an die KD-BANK-STIFTUNG. Beide Quellen füllt maßgeblich die Stifterin, die Bank für Kirche und Diakonie.
In diesem Jahr schüttet die Stiftung 240.000 Euro aus. 71 Bewerbungen erhalten insgesamt 170.000 Euro. Von diesen entfallen auf die verschiedenen ausgelobten Zwecke
„Zu den Mittelempfängern gehören immer wieder Projekte, die über die eigene Region hinaus sichtbar sind und inspirieren“, sagt Latzel. Den diesjährigen „Leuchtturmprojekten“ wurden insgesamt weitere 70.000 Euro zugesagt.
Wer? Evangelisch-Lutherischer Kirchenbezirk Dresden Nord
Was? Elbe-Tauffest 2026
Wieviel? 6.300 Euro
Nach der überwältigenden Resonanz auf das erste Elbe-Tauffest im Jahr 2024 (50 Taufen, 500 Besucher) wird es am 6. September 2026 wieder die Möglichkeit geben, sich taufen zu lassen – diesmal mit Blick auf die historische Stadtsilhouette am Elbufer. Das Elbe-Tauffest steigert mit der Werbung im Vorfeld, aber auch am Tauftag selbst, die Sichtbarkeit von Kirche in Dresden. Außerdem gibt es Eltern oder Einzelpersonen die Chance ihre oder die Taufe für ihre Kinder zu feiern, ohne selbst ein großes Fest organisieren und finanzieren zu müssen. Kirche wirkt so missionarisch und niederschwellig.
Stärkung des christlich-diakonischen Profils in Gemeinden und Einrichtungen
Wer? Förderstiftung der Kaiserswerther Diakonie
Was? Florence-Nightingale-Theaterprojekt
Wieviel? 3.000 Euro
Ein Theaterprojekt zu Florence Nightingale (1820-1910) soll Mitarbeitenden und Klienten der Kaiserswerther Diakonie die Lebensleistung dieser Pionierin der Pflege und der Pflegewissenschaft näherbringen. Das Florence-Nightingale-Krankenhaus trägt seit 50 Jahren ihren Namen. Deshalb plant die Fliedner-Kulturstiftung zusammen mit der Kaiserswerther Schwesternschaft und der Theater-Regisseurin Friederike Felbeck ein Theaterprojekt in Kooperation mit dem Florence-Nightingale-Museum in London. Interaktive Aufführungen sollen an mehreren Orten des Krankenhauses stattfinden. Menschen, die dort leben und arbeiten, können sich in das Stück einbringen.
Fortbildung von Ehrenamtlichen in Transformationsprozessen Einrichtungen
Wer? Evangelische Kirchengemeinde Gahlen im KKR Dinslaken
Was? Zukunftswerkstatt
Wieviel? 2.000 Euro
Die Kirchengemeinde Gahlen befindet sich in einem umfassenden Veränderungsprozess. Die im September durchgeführte Zukunftswerkstatt mit Vereinen, Gruppen sowie kirchennahen und kirchenfernen Menschen zeigte eine große Bereitschaft zur Mitgestaltung. Um diesen Austausch dauerhaft fortzuführen, soll ein Raum als Zukunftswerkstatt eingerichtet werden. Dort sollen Ergebnisse, Ideen, Pläne und Fotos veröffentlicht und Ehrenamtliche geschult werden. Dafür werden Stellwände, Whiteboards, Flipcharts und Moderationsmaterial benötigt.
Nachhaltiges Handeln in Gemeinden und Einrichtungen
Wer? Evangelisches Studienwerk e.V.
Was? Jugenddelegation COP
Wieviel? 3.000 Euro
Das Evangelische Studienwerk entsendet 2026 eine offizielle Jugenddelegation mit Beobachterstatus zur UN-Klimakonferenz (COP). Geplant ist die Teilnahme bei der Zwischenkonferenz in Bonn und der COP 31 in Antalya, Türkei. Die Teilnehmenden können somit die internationalen Verhandlungen zu Klimaabkommen miterleben und ihre Anliegen vor Ort vorbringen. Das Ziel ist, das Wissen und die Erfahrungen nach der Rückkehr in den Alltag und das eigene Netzwerk zu übertragen, um somit nachhaltiges Handeln im eigenen Umfeld und innerhalb des Studienwerks zu fördern und in die Breite zu tragen.
Bewerbungen für die nächste Ausschüttung können bis zum 15. Dezember 2026 online eingereicht werden. Die Zwecke lauten:
a) Servicefreundliche Lebensbegleitung in der Kasualpraxis (z.B. Taufe, Hochzeit, „Notensegen“)
b) Innovative Nutzung von Kirchräumen in Kooperation mit (nicht-kirchlichen) Partnern
c) Hospizarbeit (Fort- und Weiterbildung, ambulante und stationäre Einrichtungen)
d) Nachhaltige Projekte in Kirche und Diakonie
Mehr Informationen: www.kd-bank.de/stiftung
0231 58444-241
0231 58444-192
Die Bank für Kirche und Diakonie (KD-Bank) zählt zu den größten Genossenschaftsbanken Deutschlands. Seit ihrer Gründung durch die evangelische Kirche im Jahr 1925 vergibt sie Darlehen an kirchliche und diakonische Einrichtungen, damit diese ihre sozialen Aufgaben wahrnehmen können. Auf der Basis christlicher Werte unterstützt sie Neubau- und Sanierungsprojekte in der Altenpflege, im Gesundheitswesen, der Kinder- und Jugendhilfe, in den Bereichen Bildung, lebendiges Gemeindeleben und bezahlbarer Wohnraum. Darüber hinaus berät sie die institutionellen Kunden zu Geld- oder Vermögensanlagen. Privatpersonen, die sich zu den Werten der Bank bekennen, gehören ebenfalls zu ihrem Kundenstamm.
Dass die KD-Bank dem Thema Nachhaltigkeit einen hohen Stellenwert beimisst, belegt unter anderem ihr zertifizierter Nachhaltigkeitsfilter, den sie für alle ihre Geschäfte am Kapitalmarkt anwendet (Erstauflage: 2008, PDF Stand September 2025 online verfügbar). Mit den über die Bank finanzierten Projekten der Sozialwirtschaft fördert die KD-Bank auf vielfältige Weise menschliches Miteinander in unserer Gesellschaft. Die KD-Bank hat ihren Hauptsitz in Dortmund, je eine Filiale in Berlin und Dresden sowie Repräsentanzen in Düsseldorf, Hamburg, Magdeburg, Mainz, Mannheim, München, Nürnberg und Stuttgart.
Erfahren Sie mehr über die Bank für Kirche und Diakonie
Tauschen Sie sich über aktuelle Themen aus, diskutieren Sie mit und knüpfen Sie Kontakte.
Die Bank für Kirche und Diakonie ist eine Genossenschaftsbank mit christlichen Wurzeln und Werten.