Online-Banking
Person schaut auf ein Smartphone und arbeitet eine Checkliste ab

Betrug vermutet? Jetzt richtig handeln

Was Sie tun können, wenn Sie Opfer von Phishing oder anderem Onlinebetrug geworden sind

Phishing ist eine Betrugsform, bei der Kriminelle versuchen, an persönliche Daten, Zugangsdaten oder Freigabecodes zu gelangen. Oft geschieht das über gefläschte E-Mails, SMS, Anrufe oder Internetseiten.

Wenn Sie den Verdacht haben, betroffen zu sein, zählt schnelles Handeln. Die folgenden Hinweise geben Ihnen eine klare Orientierung und zeigen, welche Schritte wichtig sind, um Ihr Konto und Ihre Daten zu schützen.

1. Zugangsdaten ändern oder sofort alle Online-Aktivitäten beenden

Wenn Sie einen Betrug vermuten oder bereits persönliche Daten weitergegeben haben, zählt schnelles und besonnenes Handeln. Das gilt besonders, wenn Sie Zugangsdaten, Passwörter, Freigabecodes oder TANs eingegeben oder an Dritte übermittelt haben. Die Bank für Kirche und Diakonie und ihre Mitarbeitenden fragen Sie zu keinem Zeitpunkt nach Passwörtern, PINs, TANs oder Freigabecodes.

 

Sie haben Ihre Zugangsdaten, PIN oder TANs weitergegeben?

Ändern Sie im OnlineBanking sofort Ihren Alias und Ihre PIN:

  • Melden Sie sich über den folgenden Link zur Änderung Ihrer Zugangsdaten im OnlineBanking an: PIN und Alias im OnlineBanking ändern
  • Prüfen Sie anschließend Ihre Umsätze und vorgemerkte Buchungen.

 

Sie vermuten Schadsoftware auf Ihrem Computer oder mobilen Endgerät?

  • Beenden Sie alle Online-Anwendungen, insbesondere das OnlineBanking.
  • Trennen Sie das Gerät vom Internet, zum Beispiel durch Ausschalten von WLAN oder mobilen Daten.
  • Fahren Sie das Gerät herunter.
  • Nutzen Sie das Gerät vorerst nicht mehr für OnlineBanking oder andere sensible Anwendungen.

2. OnlineBanking und Bankkarte/Kreditkarte sperren

Über den Sperr-Notruf können Sie Ihr OnlineBanking sowie bei Bedarf Ihre Bankkarte oder Kreditkarte sperren lassen.

 

3. Melden Sie sich bei unserem KundenDialogCenter

Sie erreichen uns telefonisch unter 0231/58444-0.

Unsere Dialogzeiten:

  • Montag bis Donnerstag: 08:00 bis 17:00 Uhr
  • Freitag: 08:00 bis 16:00 Uhr

Gemeinsam mit Ihnen besprechen wir die nächsten Schritte. Dabei prüfen wir, ob ein Schaden entstanden ist und wie Ihre Konten in den nächsten Tagen überwacht werden können.

 

4. Anzeige bei der Polizei

Zeigen Sie den Vorfall bei der Polizei an. Das ist online über die bundesweite Plattform für Online-Strafanzeigen möglich oder direkt bei Ihrer zuständigen Polizeidienststelle.

5. Zugangsdaten in weiteren Anwendungen prüfen und ändern

Wenn Betrüger Zugang zu Ihren Daten erhalten haben, können auch andere Anwendungen betroffen sein. Das gilt besonders für Internetseiten und Konten, bei denen Zahlungsdaten hinterlegt sind.

  • Prüfen Sie, welche weiteren Zugänge betroffen sein könnten, zum Beispiel Online-Shops, Zahlungsdienste, E-Mail-Konten oder Kundenkonten bei Plattformen wie eBay oder Amazon.
  • Ändern Sie die Passwörter betroffener Anwendungen zeitnah. Nutzen Sie dafür ein sicheres Gerät, bei dem kein Verdacht auf Schadsoftware besteht.
  • Verwenden Sie nicht den Computer, das Tablet oder Smartphone, auf dem sich möglicherweise Schadsoftware befindet.
  • Achten Sie besonders auf Konten, über die Zahlungen ausgelöst, Bestellungen aufgegeben oder Passwörter für andere Dienste zurückgesetzt werden können.
  • Informieren Sie Ihren Mobilfunkanbieter, wenn Hinweise darauf bestehen, dass Daten Ihres Mobiltelefons oder Smartphones missbraucht wurden.
  • Informieren Sie bei einem möglichen Bezug zu einem Firmennetzwerk zusätzlich Ihre zuständige IT-Abteilung, Ihre EDV-Verantwortlichen oder Ihre Datenschutzbeauftragten.

6. Computer, Tablet und Smartphone prüfen

Nach einem Betrugsverdacht sollten Sie die betroffenen Geräte sorgfältig prüfen lassen. So senken Sie das Risiko, dass Schadsoftware weiterhin Daten ausliest oder unbemerkt auf Anwendungen zugreift.

  • Lassen Sie Ihren Computer, Ihr Tablet oder Smartphone fachkundig auf Viren und Schadsoftware prüfen. Das ist besonders wichtig, wenn Sie das Gerät für Ihr OnlineBanking genutzt haben.
  • Nutzen Sie ein aktuelles Antivirenprogramm und halten Sie Ihr Betriebssystem sowie alle Programme auf dem neuesten Stand.
  • Verwenden Sie das betroffene Gerät erst wieder für Ihr OnlineBanking, wenn kein Verdacht auf Schadsoftware mehr besteht.

7. OnlineBanking wieder sicher nutzen

Wenn Ihr OnlineBanking gesperrt wurde, kann der Zugang wieder freigeschaltet werden. Wichtig ist, dass der Neustart sicher erfolgt und Sie Ihr OnlineBanking erst wieder nutzen, wenn keine Hinweise auf einen weiteren Missbrauch bestehen.

Nehmen Sie mit unserem KundenDialogCenter Kontakt auf, wenn Sie Ihr OnlineBanking wieder nutzen möchten. Gemeinsam klären wir, ob eine Freischaltung möglich ist und welche Schritte dafür erforderlich sind. Wir begleiten Sie beim sicheren Wieder-Einstieg in Ihr OnlineBanking.

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