Bilanzsumme, Kundeneinlagen und Kreditvolumen gestiegen

Bank für Kirche und Diakonie präsentiert sehr gutes Geschäftsjahr 2014 – neue Kredite plus 27 Prozent

Datum: 17.6.2015

Die Bank für Kirche und Diakonie legt ihrer Generalversammlung Geschäftszahlen für 2014 vor. Neue Rekordwerte bei Bilanz, Einlagen und Krediten. Mitglieder erhalten erneut eine Dividende von 7 Prozent.

Dortmund. Die Bank für Kirche und Diakonie beendet das Geschäftsjahr 2014 erneut mit sehr guten Zahlen: Die neu vergebenen Kredite nahmen um 27 Prozent auf 244 Mio. Euro zu, die Kreditausleihungen insgesamt haben sich um 5 Prozent auf rund 1,5 Mrd. Euro erhöht. Die Einlagen legten um 1 Prozent auf 4,1 Mrd. Euro zu, zusammen mit den Wertpapieranlagen der Kunden beträgt der Zuwachs 4,5 Prozent – und stieg damit auf rund 6,1 Mrd. Euro. Die Bilanzsumme stieg um 1 Prozent auf 4,8 Mrd. Euro. Der Jahresüberschuss beträgt rund 7,3 Mio. Euro.

Die Wahl zum „Besten nachhaltiger Investor“ durch die „portfolio institutionell Awards 2015“ bestätigt die vorbildliche ethisch-nachhaltige Ausrichtung der Bank für die Zukunft. „Die Auszeichnung sehen wir als Anerkennung unserer Arbeit an unserem Kernthema, dem verantwortungsbewussten Umgang mit Geld“, sagte Dr. Ekkehard Thiesler, Vorstandsvorsitzender der Bank für Kirche und Diakonie. „Die gute Ertragslage und unsere günstige Kostensituation versetzen uns erneut in die Lage, eine Dividende von sieben Prozent vorzuschlagen. Unsere Eigenkapitalausstattung ist mit 15,4 Prozent sehr gut, sodass wir die Versorgung mit Krediten langfristig sicherstellen können. Die Gelder werden insbesondere in der Diakonie benötigt, das zeigt das Plus bei den Kreditneuzusagen in Höhe von 27 Prozent deutlich“, so Thiesler weiter vor rund 250 Mitgliedern der Bank am Mittwoch in Dortmund.

Thiesler verwies auf das Jubiläum der Bank, deren sächsischer Zweig 1925 in Dresden als erste evangelische Kirchenbank in Deutschland gegründet wurde: „90 Jahre – das bedeutet nicht nur Überleben in verschieden politischen Systemen, Kriegen und Krisen, sondern auch die treue Unterstützung von Mitgliedern und Kunden, die auch in schweren Zeiten trotz Verfolgung und Ächtung mit uns zusammengearbeitet haben.“

Marlehn Thieme, Ratsmitglied der Evangelischen Kirche in Deutschland und Vorsitzende des Rats für Nachhaltige Entwicklung, ist seit Februar 2015 Aufsichtsratsvorsitzende der Bank und leitete die Versammlung. Zum Abschluss sprach Demografie-Experte Dr. Reiner Klingholz, Direktor Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung, über Alternativen zum Wachstum.