(27.12.2018) Spenden wird digital

Im Oktober 2018 berichteten wir über den digitalen Klingelbeutel, den die Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg vorgestellt hat. Nun gibt es ein weiteres Modell, das die KD-Bank derzeit testet.

Prototyp aus dem 3D-Drucker

Das neue Modell ähnelt dem klassischen Kollektenkorb und verbindet die Möglichkeiten, mit Bargeld oder bargeldlos einen Obolus zu entrichten.

„Der Gottesdienstbesucher kann bei der Kollekte über ein Tastenfeld aus 6 voreingestellten Beträgen – von 75 Cent bis zu 25 Euro – auswählen, hält seine Karte an das Gerät, wartet auf die Bestätigung und kann den Korb weitergeben. Eine PIN-Eingabe ist nicht erforderlich, das Ganze dauert etwa 3 bis 5 Sekunden“, erklärt Eckhard Wilms, Experte für elektronische Bankdienstleistungen bei der Bank für Kirche und Diakonie. „Derzeit bereiten wir einen Praxistest in ausgewählten Gemeinden vor. Dabei geht es nicht nur um Technik, sondern darum, dass der Gottesdienst nicht gestört und der digitale Kollektenkorb von den Menschen angenommen wird.“

Die Geräte funktionieren mit der sogenannten NFC-Technik, bei der die Karte nicht mehr direkt in das Zahlungsgerät eingeführt werden muss. Das erleichtert und beschleunigt den Prozess. Jede Transaktion wird anonym übermittelt. Die Spende wird auf den Kontoauszügen ausgewiesen und kann so für die Steuer geltend gemacht werden. Das ist bei der bisherigen Bargeld-Kollekte natürlich nicht möglich.

Weitere Möglichkeiten, digital zu spenden

Der stationäre digitale Opferstock

Dieser kann an einem beliebigen Ort in Kirchen platziert werden.

Dieser kann an einem beliebigen Ort in Kirchen platziert werden.