(22.11.2017) Neue Regelungen für Zahlungen

Ab dem 13. Januar 2018 ändern sich EU-weit die Rahmenbedingungen im Zahlungsverkehr. Betroffen sind alle Girokonten, insbesondere Überweisungen, Lastschriften und Kartenzahlungen.

Vor diesem Hintergrund haben wir unseren Kunden im November 2017 die geänderten Allgemeinen Geschäftsbedingungen und zahlungsverkehrsrelevanten Sonderbedingungen per Post bzw. im Online-Postkorb zugestellt.

Die wichtigsten Änderungen in Kürze

  • Haftungsgrenze sinkt
    Bei Missbrauch der girocard (früher: VR-BankCard), der Kreditkarte oder des Online-Bankings haftet der Bankkunde für entstandene Schäden nur noch bis maximal 50 Euro, solange er die Karte oder sein Online-Konto noch nicht gesperrt hat. Bislang liegt die maximale Haftungsgrenze bei 150 Euro. Hingegen haftet der Bankkunde nicht für Schäden, die nach der Verlustanzeige eintreten. Die Haftung für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit sowie für Handeln in betrügerischer Absicht bleibt unberührt.

  • Geblockte Kartenzahlungen
    Viele Hotels und Autovermietungen blocken bei der Buchung einen bestimmten Betrag auf dem Kartenkonto des Kunden. Ab kommendem Jahr ist dies nur noch mit vorheriger Zustimmung des Karteninhabers möglich.

  • Drittanbieter im Online-Banking
    Kunden können im Online-Banking Drittanbieter, sog. Zahlungsauslöse- und Kontoinformationsdienste wie beispielsweise Sofortüberweisung, damit beauftragen, Zahlungen vorzunehmen oder Kontoinformationen abzurufen. Diese Dienstleister sind nun gesetzlich anerkannt und unterliegen der Bankenaufsicht.