(17.08.2017) Perspektiven, Ausgabe 2 | 2017

Editorial

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

als Christinnen und Christen erleben wir in diesen Wochen und Monaten besondere Tage: Wir feiern das Reformationsjubiläum. Auch wenn die Reformation viele Jahrzehnte umfasste, 1517 ist das Symboldatum der Reformation, und der 31. Oktober 2017 wird mit Sicherheit einen besonderen Höhepunkt der Feierlichkeiten in diesem Jahr darstellen.

Martin Luther ist die Identifikationsfigur – und wie wir alle wissen, eine Symbolfigur mit Licht- und Schattenseiten. Aber er war nicht nur ein genialer Publizist und ein virtuoser Sprachkünstler, er war vor allem ein Kämpfer für den Sinn und die Freiheit des Glaubens: Frei nach seinem berühmten Satz: „Hier stehe ich und kann nicht anders! Gott helfe mir! Amen!“

Mut ist heute in Zeiten ideologischer Sinnsuche und Verführung, populistischer Parolen und wachsender sozialer Unzufriedenheit mehr denn je gefragt. Aber auch tatkräftige Hilfe ist notwendig, immer wieder und immer neu. Als Bank für Kirche und Diakonie haben wir in den vergangenen Monaten während der Reformationsgedenktage und -feierlichkeiten viele Gelegenheiten genutzt, innerhalb unserer Möglichkeiten zu helfen. Dazu gehört unter anderem die finanzielle Unterstützung des Pop-Oratoriums Luther und des 36. Deutschen Evangelischen Kirchentags in Berlin, auf die wir ab Seite 18 näher eingehen.

Nun lade ich Sie herzlich zu einer interessanten Lektüre ein und wünsche Ihnen eine gute Zeit.

Herzliche Grüße, Ihr
Dr. Ekkehard Thiesler, Vorstandsvorsitzender

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