(13.01.2016) Neues Jahr, neue Regeln

Was ändert sich 2016?

Ob Wegfall der Konto-Nummer, erhöhte Förderung der KfW oder verschärfte Energievorgaben bei Neubauten: Das Jahr 2016 bringt einige Veränderungen mit sich. Behalten Sie mit uns den Überblick!

Freistellungsaufträge ohne Steuer-ID ungültig (seit 1. Januar 2016)

Freistellungsaufträge ohne Steuer-ID ungültig

Viele Sparer und Anleger haben uns einen Freistellungsauftrag für ihre Kapitaleinkünfte erteilt. Damit stellen sie sicher, dass im Rahmen des Sparerpauschbetrags (801 Euro für Ledige und 1.602 Euro für Verheiratete) keine Abgeltungsteuer abgezogen wird. Seit 1. Januar 2016 dürfen wir Freistellungsaufträge ohne vollständige Steuer-Identifikationsnummer nicht mehr ausführen.

Wichtig: Die Steuer-Identifikationsnummer (IdNr) ist nicht zu verwechseln mit der Steuernummer. Sie können Sie diese Ihrem Einkommensteuerbescheid oder einer Lohnsteuerbescheinigung entnehmen.

Energiestandard für Neubauten steigt (seit 1. Januar 2016)

Energiestandard für Neubauten steigt


Wer 2016 ein Haus baut, muss deutlich besser dämmen. Denn zum 1. Januar 2016 hat die Regierung die Energieeinsparverordnung (EnEV) verschärft. Es gelten strenge energetische Standards für neu errichtete Gebäude. Die EnEV senkt den zulässigen Energiebedarf von Häusern für Heizung, Warmwasser, Lüftung und Kühlung um 25 Prozent. Zudem soll die Dämmung der Gebäudehüllen einen um circa 20 Prozent besseren Wärmeschutz bieten als bisher. Wer diese Bedingungen nicht erfüllt, bekommt keine Baugenehmigung.

IBAN statt Kontonummer und Bankleitzahl (ab 1. Februar 2016)

IBAN statt Kontonummer und Bankleitzahl

Zum 31. Januar 2016 endet die SEPA-Übergangsfrist für Privatkunden. Für Überweisungen benötigen Sie dann IBAN, statt Kontonummer und Bankleitzahl.
Was Sie im Online-Banking beachten sollten, erfahren Sie hier.

Tipp: Ihre IBAN finden Sie auf der Rückseite Ihrer EC-Karte, auf Ihrem Kontoauszug und im Online-Banking.

KfW-Förderung für sparsame Neubauten (ab 1. April 2016)

KfW-Förderung für sparsame Neubauten

Ab 1. April 2016 können Bauherren für energieeffiziente Neubauten einen doppelt so hohen Förderkredit bei der KfW aufnehmen wie bisher: Im Programm "Energieeffizient Bauen" verdoppelt sie die maximale Kreditsumme von 50.000 Euro auf  100.000 Euro pro Wohneinheit. Gewährt werden diese Förderungen dann aber nur für Neubauten, die einen höheren energetischen Standard einhalten als bisher. Das KfW-Effizienzhaus 70 wird ab April nicht mehr gefördert.