Evangelische Kirchengemeinde Neuss-Süd

Wir finanzieren Zukunft

Die Evangelische Kirchengemeinde Neuss-Süd baut auf innovative und zukunftsweisende
Projekte. Eines davon ist die Kindertagesstätte Zauberhütte. Als leistungsfähigen
Partner für maßgeschneiderte Finanzierungen nutzt die Gemeinde die Bank für Kirche und Diakonie.

KD-Bank: Herr Schmid, die Ev. Kirchengemeinde Neuss-Süd konnte hier ein beachtliches Projekt umsetzen. Welche Ziele verfolgen Sie?

Schmid: Die Kindertagesstätte hier in Weckhoven ist nur eine von 14 Tagesstätten, die das Diakoniewerk Neuss-Süd e.V. betreibt. Sieben davon liegen in unserer Gemeinde Neuss-Süd. Drei Kindergärten davon waren in Zweck-Fertigbauten der 70er-Jahre untergebracht, die inzwischen einige Mängel aufwiesen. Somit wurde es höchste Zeit, die Pläne für die Neubauten in die Tat umzusetzen. Dieser Kindergarten ist einer davon, ein weiterer befindet sich in Neuss-Holzheim im Bau, und in Neuss-Uedesheim konnten wir bereits einen Kindergarten vor einem Jahr fertigstellen. Dort ist die Einrichtung Teil eines innovativen Gesamtkonzeptes, bestehend aus Gemeindehaus, Pfarrhaus, Alteneinrichtung und Kindergarten; meines Wissens eine Innovation hier im Rheinkreis Neuss, die wir zum Nachahmen empfehlen. Das Ziel unserer Kindertagesstätten ist es, unseren kleinen Schutzbefohlenen optimale Rahmenbedingungen nach den neuesten pädagogischen Erkenntnissen für ihre Entwicklung zu bieten.

KD-Bank: Wie haben Sie Ihre Ziele umgesetzt?

Schmid: Die Genehmigung dieses Neubaus gestaltete sich zunächst schwierig, die Bedenken, ob diese Projekte tragfähig sein würden, waren groß. Wir haben dann die Projekte persönlich dem Kirchenkreis und der Landeskirche vorgestellt. Unser Finanzierungskonzept – mit der langfristigen Ausfallbürgschaft der Stadt für die Miete – überzeugte, wir konnten starten. Kaulen: Ja, das Programm „Sozial Investieren“ von der KfW Förderbank, das uns die Bank für Kirche und Diakonie empfohlen hat, war für uns sozusagen ein „Zins-Schnäppchen“ und machte die Finanzierung realistisch. Die Zins- und somit Planungssicherheit für einen Zeitraum von 20 Jahren war für uns ebenfalls von hoher Bedeutung.

KD-Bank: Was war Ihnen besonders wichtig?

Schmid: Wir haben besonderen Wert auf ökologisch verträgliche Baustoffe gelegt. So sind z. B. Holzfenster und Kautschukböden zum Einsatz gekommen, geheizt wird ausschließlich mit einer Wärmepumpe, die geothermische Energie nutzt. Uns war wichtig, mit Weitblick zu planen. So haben wir die Möglichkeit vorgesehen, dass das Haus bei Bedarf problemlos durch eine Aufstockung erweitert werden kann. Außerdem haben wir dafür gesorgt, dass der Gemeinschaftsraum für verschiedenste Zwecke, neben dem üblichen Kinderturnen z. B. auch für Veranstaltungen oder Vorträge, genutzt werden kann.

KD-Bank: Herr Küpper, Sie sind Geschäftsführer der Diakonie Neuss-Süd gGmbH, die in unmittelbarer Nähe eine Alteneinrichtung unterhält. Als diese Kindertagesstätte von heute auf morgen geschlossen werden musste, wie konnten die Kinder so schnell während der Bauzeit untergebracht werden?

Küpper: Die Kinder wurden direkt nach Feststellung der Baumängel übergangsweise im Gemeindehaus und in unserer Alteneinrichtung untergebracht. Hiermit haben wir nach anfänglicher Skepsis übrigens sehr gute Erfahrungen gemacht. Die Generationen konnten voneinander profitieren, und bis heute finden regelmäßige gegenseitige Besuche statt.

KD-Bank: Wie konnte die Bank für Kirche und Diakonie Sie unterstützen?

Schmid: Wir erleben die Bank für Kirche und Diakonie als kompetenten Partner auf unserer Seite, der unsere Interessen kennt. Sie ist schon seit Jahrzehnten unsere Hausbank, und auch bei dieser Finanzierung hat sie uns überzeugt. Als Vermittler zwischen uns und der KfW Förderbank hat sie uns bei allen Formalitäten geholfen und sich für uns eingesetzt, z. B. als es darum ging, Baufristen zu verlängern.

Kaulen: Hierbei möchte ich auch noch erwähnen, dass das gesamte Team um Herrn Schwarz-Isensee immer ein offenes Ohr für uns hat. Wenn wir Fragen haben, genügt immer ein
Griff zum Telefonhörer, um dies kurzfristig zu klären. Das ist für unseren
täglichen Arbeitsablauf sehr wichtig.

Foto: v.l.n.r. Hans Jürgen Schmid – Finanzkirchmeister | Jutta Kaulen – stellvertretende
Gemeindeamtsleiterin | Ulrich Schwarz-Isensee – Direktor Kirche Rheinland Bank für Kirche und Diakonie