Energiepass

Pflicht beim Verkaufen und Vermieten von Gebäuden

Der Energiepass ist ein Dokument, dass die energetische Qualität von Gebäuden bewertet.

Verbrauchs- und Bedarfsausweis

Grundsätzlich haben Eigentümer die Möglichkeit, zwischen zwei Varianten zu wählen: Beim Bedarfsausweis ermittelt ein Fachmann den rechnerischen Energiebedarf und dokumentiert den energetischen Zustand des Gebäudes. Dabei werden die Qualität der Gebäudehülle – wie Fenster, Decken und Außenwände – sowie der Heizungsanlage und des Energieträgers berücksichtigt. Dagegen beruht der Verbrauchsausweis auf dem Energieverbrauch der vergangenen drei Jahre. Das Ergebnis dieses Ausweistyps hängt somit stark vom individuellen Nutzerverhalten ab und ist daher meist weniger aussagekräftig.

Egal, ob der Energieausweis auf gemessenen Verbrauchswerten oder dem rechnerischen Energiebedarf beruht – er muss individuelle Modernisierungsempfehlungen enthalten. Die Deutsche Energie-Agentur empfiehlt, dass der Aussteller die vorhandene Heiztechnik und die Qualität von Wänden und Fenstern dazu vor Ort prüft. 

Nutzen Sie die Chance und stellen Sie Energie- und Kosteneinsparpotenziale fest.

Was steht bei Ihrer Immobilie an?                                                                                      Unabhängig davon, ob die Modernisierung Ihrer Immobilie in der nächsten Zeit oder erst in ein paar Jahren ansteht, informieren Sie sich jetzt über die Finanzierungsmöglichkeiten bei der Bank für Kirche und Diakonie. Unsere maßgeschneiderten Angebote berücksichtigen die öffentlichen Fördermittel der KfW und günstige Lösungen der Bausparkasse Schwäbisch Hall.

Renovierung Bedarf nach ca. ungefähre Kosten
Außenputz 15 - 20 Jahren 12.500 Euro
Heizungskessel 15 - 20 Jahren 7.500 Euro
Heizkörper 15 - 20 Jahren 5.000 Euro
Fenster 15 - 20 Jahren ab 12.500 Euro
Dachsanierung 20 - 25 Jahren 15.000 Euro

Persönliche Beratung

Bitte sprechen Sie mit Ihrer Ansprechpartnerin oder Ihren Ansprechpartner. Sie können auch gern eine E-Mail an: Baufinanzierung@KD-Bank.de schreiben. 

Energiepass auch für Nichtwohngebäude
Für Büro- oder andere Nichtwohngebäude ist der Energieausweis bei Verkauf oder Vermietung seit dem 1. Juli 2009  Pflicht. Öffentliche Gebäude, die stark von Besuchern frequentiert werden, sollten eine Vorbildfunktion übernehmen: Energieausweise müssen in Gebäuden mit mehr als 1000 m² Nutzfläche gut sichtbar ausgehängt werden. Der Energieausweis hilft bei Kauf, Bau oder Anmietung, die Energieeffizienz eines Gebäudes einzuschätzen. Mieter oder Käufer können einfach ablesen, ob sie mit hohen oder niedrigen Energiekosten rechnen müssen. Das schafft Markttransparenz und ermöglicht den Vergleich verschiedener Objekte bundesweit.

Wie Ihre Bank für Kirche und Diakonie Betreiber von kirchlichen und diakonischen Gebäuden bei der Finanzierung ihrer Energiemaßnahmen unterstützt, erfahren Sie von unseren Experten.