Privatkunden seit über 45 Jahren

Interview mit Kara und Wolfgang Huber

Eheleute Kara und Wolfgang Huber zählen zu den ersten Privatkunden der damaligen Duisburger BKD, einem der Vorgängerinstitute der heutigen Bank für Kirche und Diakonie.

Kara Huber und Altbischof Wolfgang Huber leben in Berlin. Das Paar hat drei Kinder und vier Enkel. Die Pädagogin und Buchautorin engagiert sich für den Förderkreis Alte Kirchen Berlin-Brandenburg e.V., die Brandenburgischen Sommerkonzerte und die Nachbarschaftshilfe Känguru. Der Theologieprofessor und Sozialethiker war Bischof in Berlin-Brandenburg und Ratsvorsitzender der EKD. Bis heute mischt er sich in politische Debatten ein und gibt Schwachen eine Stimme.

Perspektiven: Was bedeutet Geld für Sie?

Kara Huber: Geld ist für uns ein Mittel zum Zweck: um unser Leben zu bestreiten und mit anderen zu teilen, um für unsere Enkel zu sparen oder Gutes zu tun.

Perspektiven: Was erwarten Sie von einer Bank?

Wolfgang Huber: Eine Bank bewahrt unser Geld auf, wenn wir welches haben, und gibt uns einen Kredit, wenn wir ihn benötigen. Wir erwarten von ihr, dass sie solide und nachhaltig handelt. Sie berät zuverlässig und wickelt Geldgeschäfte korrekt ab. Sie geht mit dem ihr anvertrauten Geld seriös um, ohne maßlose Risiken einzugehen.

Perspektiven: Sie zählen zu den ersten Privatkunden der Bank Wie kam es dazu?

K. Huber:
Ich war Lehrerin an der Wieslocher Schule. Mein Mann wurde im Oktober 1968 – gerade 26 Jahre alt – Mitarbeiter der Forschungsstätte der Evangelischen Studiengemein-schaft (FEST) in Heidelberg. Wir erfuhren, dass die Bankgeschäfte des Instituts von der damaligen BKD wahrgenommen wurden. Zum ersten Mal in unserem Leben hörten wir von einer kirchennahen Bank; wir lernten, dass man nicht die Bank- oder Sparkassenfiliale um die Ecke braucht, um die nötigen Geldgeschäfte zu erledigen. Die guten Konditionen waren natürlich auch ein Argument, das möchte ich nicht verschweigen.

Perspektiven: Sie können sich ein Urteil erlauben. Was ist denn aus Ihrer Sicht das Besondere an
der Bank für Kirche und Diakonie?

W. Huber:
Im Laufe der Zeit hat sich natürlich technisch viel verändert. Obwohl das meiste schriftlich, telefonisch oder online erledigt wird, gibt es stets einen unmittelbaren Kontakt zu einem kompetenten Berater. Die Verbindung der Bank mit den Herausforderungen von Kirche und Diakonie ist nicht nur äußerlich; sie ist den Mitarbeitenden ein persönliches Anliegen. Die Bank orientiert sich im eigenen Handeln an Nachhaltigkeit und ermöglicht dies auch ihren Kunden.

Perspektiven: Sparen Sie für Ihre Enkel?

K. Huber: Die Taufe unserer jüngsten Enkeltochter war für uns ein Anlass, für alle vier Enkel einen
Ausbildungsfonds für deren Bildung in der Zukunft einzurichten. Wir hoffen, dass dieser Fonds eines Tages hilfreich sein wird. Innovativ finden wir die Möglichkeit, uns im FairWorldFonds zu engagieren, der sich an den entwicklungspolitischen Kriterien von Brot für die Welt orientiert.

Perspektiven: Haben Sie uns schon einmal weiterempfohlen?

W. Huber: Ja, sowohl im Familienals auch im Bekanntenkreis. Gern und aus Überzeugung.