KfW-Fördermittel

für kirchliche und soziale Vorhaben

Die Darlehen der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) bieten in fast allen Finanzierungsbereichen die Möglichkeit, von besonders günstigen Konditionen zu profitieren. Nutzen Sie unsere Erfahrungen mit umfassenden Detailkenntnissen bei der Auswahl des richtigen Programms, der Beantragung und der Abwicklung!

Kirche und Diakonie betreiben vielfältig genutzte Immobilien – vom Gemeindehaus, über Wohn- und Altenheime bis hin zum Krankenhaus. Für die Finanzierung von Energieeffizienzmaßnahmen
steht die öffentliche Förderung des Bundes und der Länder zur Verfügung. Oft liegen die Zinssätze noch deutlich unter dem ohnehin niedrigen Marktniveau. Zusammen mit weiteren Zuschüssen sorgen sie für niedrige Finanzierungskosten, die Maßnahmen auch in ökonomischer Hinsicht attraktiv machen.

Für Wohnimmobilien

Auch die Wohnimmobilien kirchlicher und diakonischer Einrichtungen wie Pflegeheime, Hospize und auch Studentenwohnheime sowie Internate werden durch die KfW gefördert.

Energieeffizient Sanieren (Programm 151/152):

Das Förderprogramm "Energieeffizient Sanieren" dient der Finanzierung von Maßnahmen zur Energieeinsparung und zur Minderung des CO2-Ausstoßes bei bestehenden Wohngebäuden.  

  • Erwerb von saniertem Wohnraum oder Umbau beheizter Nichtwohnflächen
  • Einzelmaßnahmen oder Sanierung zum KfW-Effizienzhaus
  • Baujahr/Bauantrag: vor 1.2.2002
  • bis 100.000 Euro für jede Wohneinheit beim KfW-Effizienzhaus oder 50.000 Euro bei Einzelmaßnahmen
  • Tilgungszuschuss erhöht: bis zu 27.500 Euro
  • Tilgungszuschuss auch bei Einzelmaßnahmen: 7,5 %
  • Zinsbindung 10 Jahre
  • 0,75 % effektiver Jahreszins  
Energieeffizient Bauen (Programm 153)

Das Programm "Energieeffizient Bauen" dient der Finanzierung der Errichtung oder des Ersterwerbs von KfW-Effizienzhäusern mit niedrigem Energieverbrauch und CO2-Ausstoß. 
 

  • Bestandserweiterung oder Umbau unbeheizter Nichtwohnflächen
  • Neubau oder Ersterwerb eines KfW-Effizienzhauses 70 (Antragstellung nur noch bis 31.3.2016), 55, 40
  • bis zu 10 % Tilgungszuschuss
  • 50.000 Euro Kredit je Wohneinheit (100.000 Euro ab 1.4.2016)
  • Zinsbindung 10 Jahre (bis zu 20 Jahre ab dem 1.4.2016)
  • 0,75 % effektiver Jahreszins


Ab 1. April 2016 können Bauherren für energieeffiziente Neubauten doppelt so hohe Förderkredite bei der KfW aufnehmen wie bisher: Im Programm "Energieeffizient Bauen" verdoppelt sie die maximale Kreditsumme von 50.000 Euro auf  100.000 Euro pro Wohneinheit. Gewährt werden diese Förderungen aber nur für Neubauten, die einen höheren energetischen Standard einhalten als bisher. Das KfW-Effizienzhaus 70 wird ab April nicht mehr gefördert.

Nicht wohnwirtschaftliche Gebäude

Es gibt auch verbilligte Fördertöpfe zur energetischen Sanierung, z. B. von Krankenhäusern, ambulanten Pflegeeinrichtungen, Behindertenwerkstätten, Kindergärten, Schulen usw. Für alle Gebäude der kommunalen und sozialen Infrastruktur (Nichtwohngebäude), die der EnEV unterliegen.

IKU Energetische Stadtsanierung (Programm 219)

Das Programm „IKU – Energetische Stadtsanierung – Energieeffizient Sanieren" finanziert die Sanierung von Nicht-Wohnimmobilien aller Art: Dazu zählen insbesondere Krankenhäuser, Schulen, Kindergärten und Behinderteneinrichtungen. Bedingung ist, dass die Baugenehmigung vor 1995 beantragt wurde. Die Bundesregierung hat in ihren Beschlüssen zur Energiewende das Ziel eines klimaneutralen Gebäudebestands bis zum Jahr 2050 formuliert. Deshalb wurde die Förderung von Gebäuden der kommunalen und sozialen Infrastruktur deutlich ausgeweitet.

  • Energetische Sanierung von Gebäuden der kommunalen Infrastruktur
  • seit 1.10.2015: keine Beschränkung mehr auf Gebäude vor 1995 und keine Beschränkung mehr auf Förderhöchstbeträge
  • mit bis zu 17,5 % Tilgungszuschuss
  • ab 1,00 % effektiver Jahreszins
IKU Energieeffizient Bauen (Programm 220, neu seit 01.10.2015)

Finanzierung der Errichtung und Sanierung von Gebäuden der kommunalen und sozialen Infrastruktur einschließlich der Umsetzung von Einzelmaßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz im Rahmen des “CO2-Gebäudesanierungsprogramms“ des Bundes.

  • Errichtung oder Ersterwerb energieeffizienter Nichtwohngebäude
  • mit bis zu 5 % Tilgungszuschuss
  • ab 1,00 % effektiver Jahreszins

Unser Tipp
Nutzen Sie die Niedrigzinsphase für Ihre Investitionsvorhaben! Kombinationen aus KfW-Programmen und unseren Krediten sind seit vielen Jahren sehr beliebt. Wir prüfen immer, ob Fördermittel für Ihre Projekte bereitstehen und beantragen diese so unbürokratisch und unkompliziert wie möglich. Sprechen Sie mit Ihrem Ansprechpartner aus unseren Teams für Institutionelle Kunden und sichern Sie sich die günstigen Zinsen mit langen Zinsfestschreibungen. Das ist auch jetzt schon für Zinsfestschreibungen möglich, die erst in den nächsten Jahren auslaufen. Lassen Sie sich beraten, wir schnüren ein „Gesamtpaket" nach Ihrem Bedarf.

Anschlussfinanzierungen

Nicht nur für neue Investitionen ist der Zeitpunkt optimal. Auch wenn Ihre Zinsbindung erst in den nächsten Jahren ausläuft, können Sie jetzt schon handeln. Die vom Bund geförderten KfW-Mittel stehen für Anschlussfinanzierungen allerdings nicht zur Verfügung. Da das allgemeine Zinsniveau aber noch immer sehr niedrig ist, haben Sie auch mit den Darlehensmitteln der Bank für Kirche und Diakonie die Möglichkeit einer günstigen Anschlussfinanzierung – und dies jetzt sogar für die gesamte Restlaufzeit von bis zu 30 Jahren!

Fragen über die KfW-Förderprogramme beantwortet Ihnen gern Ihre Ansprechpartnerin oder Ihr Ansprechpartner.

KfW-Antrag Online
Haben Sie sich bereits entschieden? Dann drucken Sie sich direkt hier Ihren KfW-Antrag aus und schicken Sie uns das ausgefüllte Formular zu. Ihr Antrag wird dann schnellstmöglich bearbeitet. Bei Fragen steht Ihnen Ihre Ansprechpartnerin oder Ihr Ansprechpartner gerne zur Verfügung.