Kaiserswerther Diakonie

Gemeinsam für Ihre Gesundheit

Düsseldorf. 125 Millionen Euro – so hoch ist der Investitionsbedarf der Kaiserswerther Diakonie in Düsseldorf in den kommenden fünf Jahren. Allein in ihrem Florence-Nightingale-Krankenhaus, nach dem Universitätsklinikum das zweitgrößte Krankenhaus der Landeshauptstadt von Nordrhein-Westfalen, investiert das diakonische Dienstleistungsunternehmen rund 80 Millionen Euro in bauliche Maßnahmen. Mit dem Ziel, das Angebot zukunftssicher und innovativ zu erhalten.

Die Anforderungen an Krankenhäuser ändern sich. Demografische Entwicklung, geänderte politische Rahmenbedingungen und der damit einhergehende zunehmende Kostendruck stellen die Geschäftsleitungen der Gesundheitsbetriebe auf die Probe.



Die Betriebsleitung freut sich über die Eröffnung des Funktionsneubaus (v.l.): Verwaltungsleiter Stefan Rehr, Vorstand und Krankenhausdirektor Dr. Holger Stiller und Pflegedirektor Sebastian Dorgerloh.

Mit seinen zehn Fachkliniken steht das Florence-Nightingale-Krankenhaus für exzellente medizinische und pflegerische Leistungen, insbesondere in der Behandlung verschiedener Krebserkrankungen, im Bereich der Gynäkologie und Geburtshilfe, in der Behandlung von Lungenkrankheiten, bei Kleinkindern und Neugeborenen, in unterschiedlichen chirurgischen Disziplinen und vielem mehr.

Christlicher Mehrwert
Die diakonische Prägung zeigt sich beim Florence-Nightingale-Krankenhaus nicht nur im Gottesdienstangebot oder bei den „Grünen Damen“. Was ist beispielsweise mit dem Krebspatienten, bei dem offensichtlich keine Heilungschance mehr besteht? Wie lautet der mutmaßliche Wille der Patientin, die schon lange nicht mehr ansprechbar ist? – Mit der institutionalisierten „ethischen Fallbesprechung“ setzt das Haus Maßstäbe. Gemeint ist damit ein Gremium aus den jeweils behandelnden Ärzten, Pflegekräften, Seelsorgern und Sozialarbeitern, das gemeinsam mit einem geschulten Moderator einzelne, besonders schwierige Patientensituationen
aus unterschiedlichen Perspektiven – insbesondere aus ethischer Sicht – betrachtet und berät. Das Ergebnis soll den behandelnden Arzt unterstützen, als Empfehlung für die weitere Behandlung, bindend ist diese nicht.

Passende Räume schaffen

Eine Immobilie, in der stationäre, teilstationäre, ambulante, pflegerische und rehabilitative Leistungen durch gesundheitsnahe Angebote ergänzt werden können, ist ein wichtiger Baustein für ein erfolgreiches Krankenhaus. Seit vier Jahren verändert sich das Haus im Düsseldorfer Norden. Nach und nach wurden bereits einzelne Stockwerke im laufenden Betrieb umgebaut, modernisiert und energetisch saniert. Im Sommer 2014 ist der neue Funktionstrakt fertig gestellt worden. „Der neue Funktionsbau am Florence-Nightingale-Krankenhaus steht für optimierte Patientenversorgung, höhere Patientensicherheit, modernste medizin-technische Ausstattung sowie kürzere Wege und effektivere Abläufe“, bringt Dr. Holger Stiller, Krankenhausdirektor und Vorstand der Kaiserswerther Diakonie, die millionenschwere Investition der Kaiserswerther Diakonie auf den Punkt. Der neue Funktionsbau am FNK ist eine Investition der Kaiserswerther Diakonie zum Wohle der Menschen in Düsseldorf und Umgebung. Hier finden Patientinnen und Patienten eine verlässliche und sichere Adresse, wenn es um ihre Gesundheit geht. In nur 24 Monaten Bauzeit wurde das viergeschossige Gebäude errichtet und mit modernsten Geräten der führenden Medizintechnik-Unternehmen bestückt. Entstanden ist ein Funktionstrakt, der in allen Behandlungsbereichen nach dem neuesten Stand ausgestattet ist und einen abteilungsübergreifenden Workflow erreicht, der wirksam zur Sicherheit der Patienten beiträgt.

Finanzierung

Doch auch bei guten betriebswirtschaftlichen Zahlen wie bei der Kaiserswerther Diakonie kann die Finanzierung hoher Investitionssummen Schwierigkeiten bereiten. Banken sind gehalten, sogenannte „Klumpenrisiken“ im eigenen Kreditportfolio der Bank zu verhindern. Auch in der Vermeidung übermäßiger Eigenkapitalbeanspruchungen der Banken – Stichwort Basel III – oder dem Erreichen der bankenaufsichtlich gesetzten Einzelkreditgrenze für Kreditnehmer der Bank können Gründe liegen, dass Banken Kredite im mehrstelligen Millionenbereich nicht bereitstellen.

Meta statt Mikro

Metakredite können hier eine Lösung sein. Dies bedeutet, dass mehrere Banken sich zu einem Konsortium zusammenschließen und gemeinsam die Finanzierung und das Risiko stemmen. Für Krankenhäuser bietet es Vorteile, wenn Banken mit den erforderlichen Branchenkenntnissen den Metakredit organisieren. Insbesondere, wenn es um die Einbindung von Fördermitteln und Sonderkreditprogrammen geht, ist die Erfahrung der Bank für Kirche und Diakonie wertvoll.

Für diesen Weg hat sich die Kaiserswerther Diakonie entschieden. Das diakonische Dienstleistungsunternehmen hat einen Metakredit mit der Bank für Kirche und Diakonie als Konsortialführer und der örtlichen Sparkasse sowie weiteren Partnern abgeschlossen und so ihr Finanzierungspaket für das Florence-Nightingale-Krankenhaus geschnürt.