Allgemeines Krankenhaus Hagen

Energieersparnis – garantiert und nachhaltig

Das Allgemeine Krankenhaus Hagen (AKH) ist ein Musterbeispiel für Energieeffizienz. Dank der
umfassenden Erneuerung vieler gebäudetechnischer Anlagen hat sich der Energieverbrauch um
fast 28 % reduziert. Ein Energieeinspar-Vertrag mit Garantie entlastet das Klinikum jährlich um
350.000 Euro an Energiekosten und erspart der Umwelt rund 1.230 Tonnen CO2 pro Jahr.

Verwinkelte Flure, lange Gänge und ein Lastenaufzug führen in das Energiezentrum des Allgemeinen Krankenhauses Hagen. Der ehemalige Bunker, der Patienten im Zweiten Weltkrieg sicheren Unterschlupf gewährte, bietet heute Platz für ein hochmodernes Blockheizkraftwerk und den neuen Brennwertkessel.

Ganzheitlicher Ansatz erfolgreich
„Ein überzeugendes Konzept“ sei es gewesen, das die Firma Siemens vor gut eineinhalb Jahren den Entscheidern in Hagen vorgelegt hat. Dabei ging es nicht nur um die Energieerzeugung. Vielmehr sollte die gesamte Haustechnik auf den Prüfstand. „Dieser ganzheitliche Ansatz, garniert mit einer Garantie, hat uns gefallen“, resümiert Peter Uszkoreit, Technischer Leiter des Energieersparnis – garantiert und nachhaltig Hauses. Inzwischen sind auch Heizzentrale, Wasseraufbereitung und Lüftungsanlagen gründlich modernisiert worden.

Ohne Daten keine Taten

Am Anfang der Maßnahme stand eine aufwendige Feinanalyse der technischenergetischen Gegebenheiten durch erfahrene Ingenieure. Auf Basis der Ergebnisse erfolgte Planung aller sinnvollen Sanierungsmaßnahmen und die Installation eines Energiemanagements mit umfassenden Gas- und Wärmemesseinrichtungen.

Geschäftsführer Allgemeines Krankenhaus Hagen, Reinhard Tennert

Günstige Finanzierung maßgeblich
„Für die Finanzierung der Investitionen in unsere Infrastruktur hat uns die Bank für Kirche und Diakonie einen extrem günstigen Förderkredit (0,76 % p.a.) der NRW Bank vermittelt, der maßgeblich zur positiven ökonomischen Bilanz des Vorhabens beigetragen hat“, freut sich Geschäftsführer Reinhard Tennert, „viele andere Banken bieten so etwas nach unserer Erfahrung gar nicht an.“

Einsparung mit Garantie
Im Mai 2014 geht es richtig los. Denn ab dann fließen 10.000 Euro pro Monat zusätzlich auf dem Konto des Klinikums. Diese bleiben durch die energetische Optimierung nach Abzug aller Kosten für die Finanzierung des gesamten Maßnahmenpakets über. Und der Clou: Diesen Betrag garantiert Siemens und steht damit für den Erfolg des Systems gerade.

Foto: v.l.n.r. Sascha Eulering, Berater, Bank für Kirche und Diakonie, Reinhard Tennert, Geschäftsführer AKH, Jörg Moltrecht, Vorstand, Bank für Kirche und Diakonie, und Peter Uszkoreit, Technischer Leiter, AKH