Kirchenkreis Bielefeld

Ein Tag in der Kita

Toben, malen, spielen, essen, schlafen, lachen, leben: Das alles gibt es tagtäglich in der Kita „Sonnenstrahl“ nahe der Bielefelder Altstadt. Rund 1,3 Millionen Euro investiert die Altstädter Nicolaikirchengemeinde zurzeit in einen Um- und Ausbau zur Erweiterung der Kapazität und für die Betreuung von Kindern unter drei Jahren. Träger der Einrichtung ist der Evangelische Kirchenkreis Bielefeld.

Neue Betreuungsplätze

Zwar ist der Mangel an Kindergartenplätzen – speziell für Kinder unter drei Jahren – in Bielefeld nicht so gravierend wie in manch anderer Stadt. Dennoch setzte der bundesweite Rechtsanspruch auf einen Kita-Platz für Kinder unter drei Jahren die Kommunen und sozialen Träger unter Zugzwang.

Mit dem Um- und Ausbau der Kita „Sonnenstrahl“ stehen nun 16 neue Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren zur Verfügung, insgesamt können hier 90 Kinder betreut werden. 13 Erzieherinnen haben hier ihren Arbeitsplatz. Mit seinen 31 weiteren Kitas bieten Kirchenkreis und -gemeinden insgesamt sogar 2.638 Plätze an. Das Besondere: Alle sind eng in die jeweilige Kirchengemeinde vor Ort eingebunden.

Evangelische Ausrichtung gefragt

Das Konzept der Kita „Sonnenstrahl“ überzeugt und sorgte dafür, dass im letzen Sommer beispielsweise rund 150 Bewerbungen für 25 Plätze vorlagen. Die Entscheidung erfolgt nach einem transparenten Punktesystem, das z. B. die Nähe zum Wohnort, Geschwisterkinder in der Kita und auch die Zugehörigkeit zur Evangelischen Kirche belohnt. Gerade das evangelische Profil ist eine Säule der Arbeit.

Corinna Nolte, Leiterin der Kita "Sonnenstrahl"

„Wir feiern selbstverständlich alle markanten Feste im Jahreskreis. Unser Anliegen ist es, den Kindern die Möglichkeit zu geben, Gott und Jesus kennenzulernen und erste Erfahrungen mit den Inhalten des christlichen Glaubens zu machen. Dazu gehören für uns Erfahrungen mit Werten, die im menschlichen Miteinander wichtig sind, wie z. B. Akzeptanz, Geborgenheit, Zuwendung, Freude, Hoffnung, Liebe, Ehrlichkeit, aber auch Wut, Trauer und Versöhnung“, erläutert Corinna Nolte, Leiterin der Kita. Da macht Großwerden Freude.