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Bank für Kirche und Diakonie eG - KD-Bank
BLZ: 35060190
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(13.01.2010) Erfolgreiches Geschäftsjahr 2009

2010 Verschmelzung mit LKG Sachsen geplant

KD-Bank schließt erneut mit positivem Ergebnis | Gegen den Trend: Keine Zurückhaltung bei der Kreditvergabe | Verschmelzungspläne mit der LKG Sachsen konkretisieren sich

Foto: Dr. Ekkehard Thiesler, Vorstandsvorsitzender der KD-Bank
Die KD-Bank eG - die Bank für Kirche und Diakonie schließt das Geschäftsjahr 2009 mit einem guten vorläufigen Ergebnis ab. Die Bilanzsumme konnte um knapp 1 Prozent auf rund 4,2 Milliarden Euro gesteigert werden. Die Einlagen der vornehmlich kirchlichen Kunden nahmen ebenfalls um rund 4,6 Prozent auf 3,6 Milliarden Euro zu. Die Kreditausleihungen belaufen sich auf knapp 1,2 Milliarden Euro, 138 Millionen Euro neue Darlehen konnten - entgegen dem allgemeinen Bankentrend - zugesagt werden. Die Neuzusagen sind somit nochmals um über 17 Millionen Euro gestiegen. „Unser Geschäftsmodell als genossenschaftliche Selbsthilfeeinrichtung für Kirche und Diakonie hat sich bewährt, unsere Kunden vertrauen uns“, so der Vorstandsvorsitzende der KD-Bank, Dr. Ekkehard Thiesler, zum Ergebnis der Bank im Geschäftsjahr 2009, „wir werden unseren Mitgliedern auch nach diesem stürmischen Jahr an den Finanzmärkten eine Dividende von 7 Prozent vorschlagen können, darüber sind wir froh und dankbar.“
Die Verschmelzungspläne mit der Landeskirchlichen Kredit- Genossenschaft Sachsen eG – LKG konkretisieren sich. Für den Zusammenschluss spricht, dass die LKG eine solide und qualitätsorientierte Geschäftspolitik verfolgt, gut durch die Finanzkrise gesteuert wurde und über eine ähnliche Kostenstruktur wie die KD-Bank verfügt. Angesichts der Prognosen der Evangelischen Kirche in Deutschland für die Anzahl der Kirchenmitglieder und der voraussichtlich rückläufigen Kirchensteueraufkommen in den kommenden Dekaden streben die beiden Banken eine Verschmelzung aus einer Situation der Stärke heraus an. Darüber hinaus verfolgt die KD-Bank das Ziel, qualitativ zu wachsen, wesentliche Kraft in den neuen Bundesländern zu werden und hochqualifizierte Mitarbeitende zu gewinnen. „Der Standort Dresden bleibt mit der Marke „LKG Sachsen“ erhalten, für die Mitarbeitenden am Standort Dresden besteht eine Arbeitsplatzgarantie bis zum Sommer 2013“, berichtet Thiesler über die Vereinbarungen zwischen den Vorständen und Aufsichtsräten der beiden Banken. Die Entscheidung über die Verschmelzung treffen die Mitglieder der beiden Kreditgenossenschaften auf den Generalversammlungen am 12. April 2010 in Dresden und am 9. Juni 2010 in Dortmund.