
LKG Solidaritätssparbrief "Eine Welt"
In Zusammenarbeit mit dem Diakonischen Werk der Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens e.V.
Sie tragen dazu bei, dass aus der Ersten, Zweiten, Dritten Welt "Eine Welt" wird. Mit der Zeichnung ist die Erklärung verbunden, zugunsten der Projektarbeit des Diakonischen Werkes der Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens e.V. auf die Zinsen zu verzichten. Alle Anleger erhalten über den gespendeten Zinsertrag eine Spendenquittung. Die Laufzeit beträgt 4 Jahre bei einer Mindestanlage von 500 Euro.
Welche Projekte werden unterstützt?
Der Vorstand des Diakonischen Werkes legt - in Absprache mit der Landeskirchlichen Kredit-Genossenschaft Sachsen eG - LKG - jedes Jahr im Herbst ein besonders förderwürdiges Projekt fest. Zu Beginn des Folgejahres erhalten Sie mit der Zuwendungsbestätigung eine Beschreibung des neuen Projekts und Informationen zum Gesamtspendenergebnis des vorangegangenen Jahres.Projekt 2011/2012
Das Projekt 2011/12 des LKG-Solidaritätssparbriefes „Eine Welt“ lautet „Solarenergie für die African-Rainbow-School in Sumbawanga“ in Tansania, Rukwa-Provinz. Sächsische Partner der Aktion ist die Herrnhuter Missionshilfe in Zusammenarbeit mit dem örtlichen Träger Moravian Church of Tanzania, die zur Herrnhuter Brüdergemeine zählt.Die Rukwa-Region im Westen Tansanias umfasst Gebiet von ca. 75.000 km². Hier leben weniger als 5 % der Gesamtbevölkerung des Landes. Die meisten Menschen versuchen, ihre Existenz mit dem Anbau landwirtschaftlicher Produkte zu sichern. Doch die schlechte Infrastruktur und die außerordentlich hohe Gefahr der Übertragung der Schlafkrankheit durch die Tsetse-Fliege machen alle Arbeiten schwierig und wenig ergiebig.
Seit vielen Jahren unterstützt die Moravian Church of Tanzania die Menschen der Rukwa-Region in ihrem täglichen Kampf um angemessene Lebensverhältnisse. Der Förderung von Bildung und Ausbildung kommt dabei besondere Bedeutung zu. 2008 wurde die African Rainbow Secondary School in Sumbawanga gegründet. Die Nachfrage ist so groß, dass die Kapazitäten ständig erweitert werden müssen. Viele Schülerinnen und Schüler kommen aus weit entfernten Dörfern zum Unterricht. Für sie soll 2011 ein Wohnheim entstehen, in dem u.a. eigener Strom aus Solarenergie genutzt wird. Die Verantwortlichen finden es außerordentlich wichtig, gerade im ländlichen Raum ein Bewusstsein für alternative Energieformen herauszubilden.
Die Zinserträge aus dem Sparbrief 2011/12 sollen für eine komplette, leistungsfähige Solaranlage auf dem Dach des Wohnheimes und für 50 Solarlampen verwendet werden.
